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Zart besaitet - Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen

von Georg Parlow

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Geschichte der Forschung zum Thema

Schon Iwan Pawlow, Carl Gustav Jung, Alice Miller und andere haben zum Thema Hochempfindlichkeit geforscht und publiziert. Über die Essenz ihrer Aussagen wird hier in diesem Kapitel berichtet werden. Doch keiner von ihnen hat die letzten Schlussfolgerungen gezogen, das gesamte Bild wurde nicht erfasst. Erst Dr. Elaine Aron, klinische Psychologin aus San Francisco, hat sich auf die Forschung zu diesem Thema konzentriert. Sie hat erstmals die Publikationen von Pawlow, C. G. Jung und Franke mit den Resultaten zeitgenössischer universitärer Forschungen zu einem großen Bild zusammengefügt, durch Hunderte eigene Interviews ergänzt und den Begriff »hochsensible Person« (im Original »highly sensitive person«) geprägt, für den sich die Abkürzung HSP eingebürgert hat. Dr. Aron hat diese Ergebnisse und ihre Schlussfolgerungen zuerst in Fachzeitschriften publiziert und 1996 in einem bis jetzt nur auf Englisch erschienenen Buch für die breitere Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Durch ihre Pionierarbeit haben viele tausend Hochempfindliche zu einem neuen Selbstverständnis und mehr innerer Harmonie gefunden.

Wir sind diesen Wissenschaftlern zu großem Dank verpflichtet. Dank ihrer Arbeiten konnten wir unsere eigenen Forschungen auf dem Wissen über viele Gemeinsamkeiten Hochsensibler aufbauen. Besonders ermutigend finden wir die Gewissheit, dass es sich bei der Hochempfindlichkeit nicht um eine subjektive Befindlichkeit handelt, sondern um eine nachweisbare Veranlagung, und zwar um eine sinnvolle und nützliche. Die Wiedergabe der nachfolgenden Forschungsergebnisse soll Ihnen zeigen, wie wir zu diesem Schluss kommen und auch, welche Aufgabe diese Anlage in der Welt erfüllen kann und soll.

© FESTLAND Verlag

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