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Zart besaitet - Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen
von Georg
Parlow |
 
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Starke Reaktionen auf Medikamente
Medikamente wirken bei den meisten hochsensiblen Menschen bereits in merklich geringeren Dosierungen als jenen, die routinemäßig verabreicht werden. Neben der erhöhten Neigung zu Allergien sind bei uns auch die Reaktionen auf bestimmte Inhaltsstoffe in Medikamenten stärker als üblich. Deshalb empfiehlt es sich, zuerst eher sanfte Medikamente und die minimalen Dosierungen zu verwenden, und gegebenenfalls langsam zu steigern bis die gewünschten Effekte eintreten. Das ist allemal gesünder und ressourcenschonender als der leider oft von Ärzten beschrittene Weg: Hohe Dosierung (für viele Hochempfindliche heißt das Überdosierung) mit dem hohen Risiko unerwünschter Nebeneffekte, und dann langsam Reduzieren bis die Nebeneffekte verschwinden.
Die meisten Hochsensiblen sprechen ausgezeichnet auf alternative Heilmethoden an. Homöopathie, Akupunktur, Heilkräuteranwendungen und Ähnliches zeigt bei weiten Teilen der Bevölkerung angeblich kaum mehr Erfolge als ein Placebo (zumindest nach Studien, die von der amerikanischen Ärztekammer in Auftrag gegeben wurden), doch sehr viele hochempfindliche Menschen haben damit die besten Erfahrungen gemacht. Es liegt der Schluss nahe, dass nicht nur das Nervensystem sondern der gesamte Stoffwechsel
hochempfindlicher Menschen empfänglicher für äußere Einflüsse ist, und daher auch besser auf Mittel reagiert, deren Einfluss so schwach ist, dass sie von der Schulmedizin bis heute noch nicht anerkannt worden sind. Ein weiterer Bonus dabei ist, dass die Alternativmediziner wohl zu einem hohen Prozentsatz selbst hochempfindliche Menschen sind, was bei den Schulmedizinern wohl nicht mehr so ausgeprägt sein dürfte.
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